Berechnen Sie Ihren Körperfettanteil mit der US-Navy-Methode.
Dieser Rechner verwendet die Körperfettformel der US Navy – eine der praktikabelsten Methoden, um den Körperfettanteil zu Hause zu schätzen. Sie wurde von Hodgdon und Beckett am Naval Health Research Center entwickelt und wird vom US-Militär für Fitnessstandards genutzt.
Formel für Männer: Körperfett % = 86,010 × log₁₀(Taille − Hals) − 70,041 × log₁₀(Größe) + 36,76
Formel für Frauen: Körperfett % = 163,205 × log₁₀(Taille + Hüfte − Hals) − 97,684 × log₁₀(Größe) − 78,387
Alle Maße werden an der schmalsten bzw. breitesten Stelle genommen: die Taille an der schmalsten Stelle (bei Männern oberhalb des Nabels, bei Frauen auf Nabelhöhe), der Hals direkt unterhalb des Kehlkopfs, die Hüfte an der breitesten Stelle (nur Frauen). Die Formel hat gegenüber DEXA-Scans eine Fehlerspanne von ±3–4 %.
Die Methode der US Navy schätzt den Körperfettanteil aus Umfangsmaßen – Hals und Taille bei Männern, Hals, Taille und Hüfte bei Frauen – zusammen mit der Körpergröße in logarithmischen Formeln. Sie braucht nur ein Maßband und bildet Veränderungen über die Zeit gut ab.
Ein Mann von 180 cm mit 90 cm Taillen- und 38 cm Halsumfang kommt auf rund 20 % Körperfett. Die Bereiche des American Council on Exercise: essenzielles Fett 2–5 % (Männer) / 10–13 % (Frauen), Sportler 6–13 % / 14–20 %, Durchschnitt 18–24 % / 25–31 %.
Wie genau ist die Maßband-Methode? Bei den meisten Menschen auf ±3–4 % genau im Vergleich zu Labormethoden – immer zur gleichen Tageszeit messen, das Band anliegend, aber ohne einzuschnüren.
Warum sagt Körperfett mehr aus als das Gewicht? Zwei Menschen mit gleichem Gewicht können sich in der Körperzusammensetzung stark unterscheiden; das Gesundheitsrisiko folgt dem viszeralen Fett weit besser als der Zahl auf der Waage.
Die Formeln und Werte, die dieser Rechner verwendet, stammen aus den folgenden veröffentlichten Quellen. Ändert sich ein Wert von Jahr zu Jahr, ist auf der Seite angegeben, für welches Jahr er gilt.
Dieses Tool liefert nur allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer eigenen Gesundheit wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.